Intermittent Fasting:
Mit Teilzeit-Fasten zum Traumkörper!

Intermittierendes Fasten killt deine Pfunde! Fast egal, was du sonst isst - beim Intervallfasten kommt es auf den Rhythmus an.
Wie abnehmen durch diese Methode funktioniert und ob sie für dich geeignet ist, erfährst du hier!

Warum IF keine Diät ist

Im Gegensatz zu jeder anderen konventionellen Diät schränkt das intermittierende Fasten nicht die Essensauswahl ein. Das ist der größte Unterschied, was IF auch zu einer Ernährungsweise und nicht zu einer Diät macht! Es ist also kompatibel mit allen Ernährungsweisen, die existieren (Vegan, Vegetarisch, Paleo usw)!

Es ist schlichtweg ein anderer Ansatz, der trotzdem ebenfalls an der Gewichtregulierung ansetzt.
Das Fasten gibt dir mehr Freiheiten im Essensfenster, dies bedeutet jedoch nicht, dass du gesunde Lebensmittel außer Acht lassen solltest. Dadurch ist intermittierendes Fasten auch viel langfristiger umsetzbar!
Es gibt sicherlich Phasen im Leben, in denen man sich mal mehr, mal weniger ums Essen kümmert.
Die Praxis von IF wird dadurch nicht beeinflusst und kann trotzdem weiter benutzt werden, um vielleicht sogar Schadensbegrenzung in Situationen zu betreiben, in denen man weiß, dass man viele Kalorien zu sich nehmen wird (zum Beispiel auf Hochzeiten oder im Urlaub).
IF kann hier gezielt eingesetzt werden und ein beständiger Begleiter in der Gesundheit und Gewichtsregulierung sein.

Falls du nun den Kopf schüttelst und denkst: “Niemals kann ich ohne Essen in den Tag starten!”, probiere es aus und
überzeuge dich vom Gegenteil! 
Der Mensch ist eine unglaubliche Anpassungsmaschine
und hat auch für Nahrungsgewohnheiten Hormone, die genau dies regulieren.

Kleiner medizinischer Ausflug: Das Hormon Ghrelin entsteht vor allem im Magen, löst Hungergefühle aus und wird ausgestoßen, wenn Nahrung antizipiert, also vorausgeahnt, oder benötigt wird. Dieses Hormon ist auch dafür verantwortlich, dass Intermittent Fasting nach kurzer Eingewöhnungszeit zur Routine wird und du ohne große Anstrengungen bis mittags, oder sogar nachmittags keinen Hunger verspürst.

Intermittent Fasting: Die 3 wichtigsten Spielregeln!

Wenn du unterbrochenes Fasten ausprobieren möchtest, gibt es für dich drei Grundregeln:

  • Finde heraus, welche der verschiedenen Varianten für dich am besten funktioniert. Deine Wahl hängt davon ab, wie lange du gut ohne Essen auskommen kannst. Wir empfehlen dir, mit einem moderaten Fastenfester anzufangen und dich langsam an deine ideale Variante ranzutasten.
  • Während der Fastenphase sind nur Wasser oder zuckerfreie Getränke wie schwarzer Kaffee oder Tee erlaubt. Der Körper holt sich in dieser Zeit alles, was er braucht, aus deinen Reserven.
  • In der restlichen Zeit darf ganz normal gegessen werden, bis auf die üblichen Empfehlungen für eine gesunde Ernährung – also wenig raffinierter Zucker, nicht zu viel essen, möglichst kein Fast-Food. Natürlich bieten sich hier auch unsere zuckerfreien Leckereien an, die du ohne schlechtes Gewissen vernaschen kannst!

Intervallfasten: Vier Varianten

16:8-Rhythmus

Relativ gut in den Alltag zu integrieren ist ein Fastenintervall von 16 Stunden. Besonders diejenigen, die ungern frühstücken, werden mit dieser Methode wenig Probleme haben. Eine Möglichkeit ist, spät zu frühstücken und früh zu Abend zu essen – also beispielsweise in der Zeit von 11 bis 19 Uhr zu essen. Wer gerne abends isst, kann das Frühstück ganz ausfallen lassen und mit dem Mittag um 12 oder 13 Uhr starten und dafür bis um 20 oder 21 Uhr nach Belieben essen. Grundsätzlich ist das Zeitfenster natürlich beliebig wählbar!

36:12-Rhythmus

Bei diesem Prinzip fastest du jeden zweiten Tag. Einen Tag isst du normal – von 8 Uhr morgens bis 20 Uhr abends. Während der Nacht und des gesamten nächsten Tages gibt es kein Essen und erst am übernächsten Tag mit dem Frühstück brichst du das Fasten wieder.

20:4-Rhythmus

Krasser und wahrscheinlich nur für eine kurze Zeit empfehlenswert ist diese Zeiteinteilung. Das Fenster, in dem gegessen werden darf, wird hier auf nur 4 Stunden am Tag begrenzt – nur wenige Menschen fühlen sich mit dieser Einteilung langfristig wohl.

Ganze Fasten-Tage

An zwei Tagen in der Woche wird auf bestimmte Nahrungsmittel verzichtet oder die Kalorienmengen erheblich reduziert. Wer kein Gewicht verlieren muss, sondern nur kleine Sünden ausgleichen oder seine Verdauung entlasten will, kann auch nur einen Fastentag pro Woche einplanen. Studien haben gezeigt, dass Probanden mit dieser Ernährungsform gute Gewichtsverluste erzielten, ohne sich besonders eingeschränkt zu fühlen.

Was macht Intermittent Fasting so genial?

Wie du siehst, gibt es nicht „das eine“ Intervallfasten – viel mehr liegt es an dir, welche Methode du bevorzugst.
 Außerdem gelten die verschiedenen Varianten und Zeitfenster nicht als gesetzt, sondern vielmehr als Richtlinie! Du musst dich nicht religiös an eines dieser Fenster halten, das wäre wahrscheinlich auch nicht langfristig durchhaltbar. Wir wollen eine Veränderung erreichen, die wir langfristig durchhalten können.
Keine, die zu anstrengend, überfordernd und nicht mit unserem täglichen Leben vereinbar ist. Intermittent Fasting kann dies, richtig eingesetzt, leisten!
Das benötigt nur ein wenig Erfahrung und eine reflektierte Umgangsweise mit dem täglichen Fasten.
Dann schaffst du es auch langfristig deine Ziele zu erreichen und für den Rest deines Lebens zu halten!

Und wo ist der Haken?

Wie bei allem im Leben gibt es natürlich auch beim intermittierenden Fasten zwei Seiten der Medaille.
So kann die Umstellung des Essensrhythmus vor allem in der Anfangszeit zu einem verstärkten Hungergefühl,
verminderter Leistungsfähigkeit, Nervosität und Stimmungsschwankungen führen.

Zudem besteht die Gefahr, dass sich IF-Anhänger während der erlaubten acht Stunden der Nahrungsaufnahme
regelrecht und regelmäßig „überfressen“.

All diese Risiken sind jedoch abwendbar durch eine sanfte und schrittweise Umstellung.

Für wen geeignet?

Generell ist IF für (fast) alle Menschen geeignet! Egal ob du abnehmen möchtest oder nicht, Sport treibst oder hauptsächlich
im Büro sitzt – die Flexibilität vom Intervallfasten macht es auf alle Bedürfnisse anpassbar.
Nur Menschen, denen es schwerfällt, genug zu essen, haben mit intermittierendem Fasten häufig erschwerte Bedingungen.

Wir empfehlen Intermittent Fasting allen, die ihre ideale Ernährung noch nicht gefunden haben und in ihrer aktuellen Lage vielleicht nicht zu 100% glücklich sind.
Natürlich würden wir euch nichts nahelegen, was wir nicht selbst getestet und für gut befunden haben! Nach mehreren Monaten Selbstversuch können wir aus vollstem Herzen die Vorteile bestätigen und versichern, dass sogar intensive Sporteinheiten
auf nüchternen Magen möglich sind!

Wichtig: Schwangeren Frauen wird vom Fasten grundsätzlich abgeraten, da durch die zeitlich beschränkte Nahrungszufuhr die Gefahr auf eine nutritive Unterversorgung des Ungeborenen erhöht wird.

Zu guter Letzt: Drei Tipps für die Anfangsphase

  • Hunger oder Appetit, der ab und zu zum Vorschein kommt, unterdrückst du mit kalorienfreien Getränken – Kaffee, Tee oder Light-Limonaden sind deine besten Helfer!
  • Gib dir Zeit! Eine Übergangszeit von bis zu 10 Tagen sind für den menschlichen Körper völlig normal.
  • Flexibilität ist für Fortgeschrittene – Gerade zu Beginn ist es am besten, sich klare Zeiten zu setzen und auch daran zu halten.
    Erst wenn du etwas Erfahrung gesammelt hast, kannst du Experimente wagen & dich an den verschiedenen Formen des IF ausprobieren.

Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg beim Intervallfasten!

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