Die Steinfrucht, die es in sich hat!

Was ist das?

Die Kokosnuss ist eigentlich gar keine Nuss, sondern gehört wie der Pfirsich zu den Steinfrüchten. Ihr Name geht auf den altgriechischen Begriff „kókoss“ zurück, was „Kern“ oder „Beere“ bedeutet.
Ob nun Nuss, Kern, Beere oder Steinfrucht – das Fleisch der Kokosnuss (auch „Kopra“ genannt) und alle daraus gewonnen Produkte können sich nach wie vor über große Beliebtheit freuen.

Die Herstellung des Mehls ist jedoch nicht ganz so einfach, wie es sich manche vorstellen, da viele den Fettgehalt vernachlässigen. So verhält es sich beispielsweise auch mit Mandeln. Wer diese einfach im Mixer klein hackt, hat später eher einen klumpigen Brei als feines Pulver.
Der Herstellungsprozess beginnt also mit einer Trennung von Kokosöl und Fleisch. Letzteres wird zerkleinert, mit Wasser vermischt, anschließend gesiebt, gefriergetrocknet und verpackt.

Was macht das?

Der unverwechselbare Geschmack der Kokosnuss erinnert an traumhafte Sandstrände und Palmen.
So lecker viele diesen Geschmack finden, so verträgt er sich jedoch nicht zwangsläufig mit allen Backwaren. Wir raten deshalb, darauf zu achten, dass er auch zu den anderen Zutaten passt.
Weil Kokosmehl außerdem leicht süßlich schmeckt, kann oft die Menge der Süßungsmittel etwas nach unten justiert werden.

Kokosmehl ist in vielen Rezepten der Garant für ein saftiges Backergebnis, es kann im Übermaße mitunter auch das Gegenteil bewirken und ein staubiges Gefühl im Mund hinterlassen. Wir empfehlen euch also auch hier, eine Kombination mit anderen Mehlen zu nutzen, damit ihr euch über die ideale Konsistenz freuen könnt.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • 7% Fett
  • Ballaststoffquelle
  • Unverwechselbarer Kokosnussgeschmack
  • vor allem für süße Backwaren geeignet
  • Idealerweise mit anderen Mehlen kombinieren

Was kann das?

Im Gegensatz zu Kokosflocken kann Kokosmehl in Backrezepten sogar eine Hauptrolle spielen – zumindest, wenn man weiß, wie es richtig dosiert wird. Oder lange genug am perfekten Kokosrezept herumtüftelt.
Kokosmehl hat mit 24g pro 100g einen relativ hohen Kohlenhydratanteil, verglichen mit Weizenmehl ist dieser jedoch nur ein Drittel so hoch.
Uns hat es mit seinem niedrigen Fettanteil von 7g pro 100g und einem hohen Gehalt an Ballaststoffen und Proteinen überzeugt.

Wer seine tägliche Ballaststoffaufnahme erhöhen will, kann Kokosmehl auch einfach ins Frühstücksmüsli oder in den Joghurt rühren.

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