Frühsport macht schlank, Zucker macht süchtig und Abendessen dick! Täglich nimmt die Anzahl der Mythen rund um Ernährung zu. Aber welche stimmen wirklich?

Hier räumen wir mit der zweiten Hälfte der 10 der verbreitetsten Trugschlüssen für dich auf!
Die ersten 5 Ernährungsmärchen findest du hier.

Mythos Nr.6 | Brauner Zucker ist gesünder als weißer

Brauner Zucker schmeckt leicht nach Karamell und wirkt durch
seine Farbe natürlich. Gesünder als weißer
Haushaltszucker ist er aber nicht. Der Hauptunterschied
zu weißem Zucker besteht darin, dass Voll- und Vollrohrzucker mehr Mineralstoffe enthalten. Die Mengen sind jedoch so gering,
dass sie im Hinblick auf die Gesundheit keinen Einfluss haben.

Insofern ist es vorwiegend Geschmackssache, für welche Zuckersorte man sich entscheidet – zumal der Gehalt
an Kalorien und Kohlenhydraten identisch ist.

Mythos Nr.7 | Abends essen macht dick

„Iss morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler.“ Diese und viele weitere Weisheiten
prägen unser Bild von einer gesunden Ernährung. Doch letztendlich
macht nicht die Uhrzeit der Mahlzeiten einen Unterschied für den Erfolg der Diät, sondern die Kalorienbilanz.

Für manche ist es leichter, ein ausgiebiges Frühstück zu haben und abends dafür weniger zu essen. Andere
lassen das Essen morgens lieber ausfallen und nehmen dafür ein sehr großes Abendessen zu sich. Unsere Bedürfnisse und Vorlieben
unterscheiden sich – und das ist nichts Schlechtes!

Eure persönliche Präferenzen sollten darüber entscheiden, wann und
wie ihr eure Ernährung über den Tag gestaltet. Für die Waage macht es keinen Unterschied.

Mythos Nr.8 | Eier erhöhen den Cholesterin-Spiegel

Seit Jahrzehnten hält sich das Ernährungsmärchen, dass Eier den Cholesterinspiegel erhöhen. Und leider empfehlen auch heute noch viele Fachgesellschaften, nicht mehr als drei Eier pro Woche zu essen.

Es ist zwar richtig, dass Eier viel Cholesterin enthalten, doch ebenso weiß man heute, dass das Nahrungscholesterin den Cholesterinspiegel im Blut kaum beeinflusst.
Gesättigte Fettsäuren hingegen haben einen viel
stärkeren Einfluss auf den Cholesterin-Spiegel im Blut.

Wer also auf seinen Blutwert achten möchte, sollte Ausschau
nach gesättigten Fetten halten, anstatt Eier zu verteufeln.

Mythos Nr.9 | Süßstoff ist ungesund

Süßen ganz ohne Kalorien und Gesundheitsschaden? Das klingt zu schön um wahr zu sein.
Kein Wunder, dass viele Menschen Angst vor Süßstoffen haben. Diese ist jedoch in der Regel völlig unbegründet. Fakt ist jedoch,
dass Süßstoffe im Verdacht stehen, in großen Mengen krebserregend zu sein.
Sie unterliegen jedoch strengen Kontrollen und Dosierungsregelungen, die eine Überdosierung auf natürlichem Wege quasi unmöglich machen.

Ein Beispiel: Um einen Wert zu erreichen, der schädlich für den Körper wäre, müsste man mehrere 100 Liter Diät-Cola an einem Tag trinken.
Wie bei allem gilt also: Die Dosis macht das Gift.
Aus diesen Gründen haben auch wir uns bei der Herstellung unserer Produkte für die eingeschränkte Verwendung von Süßstoffen entschieden und nutzen ergänzend Erythrit - eine Zutat, die weder Zucker noch Süßstoff ist.
Wenn du gerne mehr über die süßenden Kristalle wissen möchtest, schau doch gerne hier rein.

Mythos Nr. 10 | Schokolade macht glücklich

Tatsächlich enthält Kakao einige Stoffe, die uns glücklich machen können. Dazu zählen natürliche Aufputschmittel Theobromin, der rauschähnliche Zustände hervorrufen kann. Auch ein Baustein des Glückshormons Serotonin steckt im Kakao.

Die Konzentration dieser Stoffe ist in dem beliebten Muntermacher jedoch viel zu klein um einen messbaren Effekt hervorzurufen.

Was der Schokolade bleibt, ist also ein möglicher Placebo-Effekt und natürlich der gute Geschmack! Deine Seele kannst du also durchaus mit einem einverleibten Schoko-Stückchen verwöhnen.

Lust auf noch mehr Mythen?

Dann schau direkt einmal bei unserer Aufklärung über die Low Carb Ernährung vorbei!